Presse
13.03.2012, 18:23 Uhr | Märkische Allgemeine / Franziska Mohr
Paul-Dessau-Schule baut Spitzenposition weiter aus
Aber Ansturm auf die Gymnasien hält unvermindert an
KÖNIGS WUSTERHAUSEN - Die Paul-Dessau-Gesamtschule in Zeuthen steht in der Gunst der Eltern so hoch wie keine andere weiterführende Schule im Landkreis. Sie konnte beim derzeitigen Übergangsverfahren der insgesamt 1269 Sechsklässler im Landkreis in die Klasse 7 ihre Spitzenposition gegenüber dem Vorjahr weiter ausbauen. Selbst die drei Gymnasien in Eichwalde und Königs Wusterhausen landen im Kreis bei der Wahl der Eltern weit abgeschlagen hinter der Zeuthener Gesamtschule.

Als Erstwunsch für die Schullaufbahn ihres Kindes wählten 192 Eltern die Dessau-Schule. Im Vorjahr waren es „nur“ 168.

Schulamtsleiter Winfried Otto erklärt die Beliebtheit der einzigen Gesamtschule im Landkreis vor allem damit, dass die Schüler hier im Unterschied zu den Gymnasien kein Turboabitur ablegen müssen. Ihnen bleiben bei dieser Schulform dafür drei und nicht nur zwei Jahre Zeit. Außerdem biete die Gesamtschule den Vorteil, dass die Eltern die Entscheidung, ob ihr Kind tatsächlich das Abitur ablegt, länger offenhalten können. Ihnen bleibe dann auch das Risiko erspart, dass das Kind noch einmal die Schule wechseln müsse. Otto zufolge dürfte auch die Nähe zum Wohnort das Anwahlverfahren der Eltern entscheidend beeinflussen. Schließlich verfüge Zeuthen allein schon über vier sechste Klassen.

Auf den Plätzen 2 und 3 bei den Erstwünschen der Eltern rangieren das Friedrich-Schiller-Gymnasium mit 144 (Vorjahr 120) und das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Königs Wusterhausen mit 109 (145) Anmeldungen. Im Humboldt-Gymnasium in Eichwalde gingen 97 (123) Anmeldungen ein.

Damit hat der Zeuthener Schulleiter Thomas Drescher erneut die Qual der Wahl. Er darf nach Angaben des Schulamtes höchstens vier siebente Klassen mit insgesamt 112 Mädchen und Jungen aufnehmen. Die verbleibenden 80 Schüler werden auf andere Schulen umgelenkt. Davon könnten vor allem die Johann-Gottfried-Herder-Oberschule in Königs Wusterhausen sowie die Oberschule Schenkenland in Groß Köris profitieren, für die nur 37 (Vorjahr 34 ) beziehungsweise 50 (33) Erstwünsche vorliegen. Über freie Kapazitäten verfügt auch noch die Ludwig-Witthöft-Oberschule in Wildau, die für 62 (78) Eltern die erste Wahl bildete. Aufnahme könnten hier mindestens drei Klassen mit insgesamt 84 Jugendlichen finden.

Nennenswerte Ablehnungen am Gymnasium muss lediglich der Schulleiter des Schillergymnasiums, Mario Bengsch, erteilen. Hier stehen 112 Plätze bei 144 Anmeldungen zur Verfügung.

Otto zufolge ist der Ansturm auf die Gymnasien unvermindert hoch. Danach streben fast die Hälfte der Eltern (46 Prozent) für ihr Kind ein Abitur an. Noch Mitte der 90er Jahre lag die Übergangsquote unter 30 Prozent.

Beim Aufnahmeverfahren für die Klasse 7 entschieden sich im Kreis auch 61 Eltern für eine Privatschule. Im Vorjahr waren es 59. Das betrifft beispielsweise das Privatgymnasium „Villa Elisabeth“ in Wildau sowie die gleichnamige Oberschule in Eichwalde.

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